Es ist, als hätte uns die Stadt leise tschüss sagen wollen. Als wir heute erwachten, war es schwülwarm, und eine Dunstwolke legte sich über die Stadt. Ihre Strahlkraft schien auf einmal verschwunden.Das warme, blendende, aber auch sanfte Licht fehlte. Auch vom Miradouro aus wirkte sie dumpf, grau in grau, verschleiert. Es nieselt, und die Facetten Lissabons wirken auf diese Art viel trister. Paßt dieses Bild besser zur Stadt? Und dennoch ist es sonderbar, aufzubrechen und zum Abschluß dieser Expedition zu kommen… Schwermut macht sich breit.. oder einfach weiter ziehen? Im Mund noch ein Schluck köstlicher Portwein, in der Nase der dreckige, strenge Geruch der Stadt, der sich aus gegrilltem Fisch und Abfall zusammensetzt,… die letzten Bilder der Stadt tragen uns erneut vorbei an den Meisterwerken der Initative Crono.. aus dem Auto nur ein kurzes Erhaschen der Gebäude, wie sie im Passieren wohl nur wahrgenommen werden können…wir sind froh, uns zu Fuß die Zeit genommen zu haben, Ihnen Raum zu lassen, damit sie wirken…
Im Flieger tanzen so viele Bilder der Expedition in den Köpfen. Lächeln huscht über das Gesicht. Eine besondere Reise. Über Schiphol nähern wir uns Bremen… Und wieder Ernüchterung.. wir betreten die Halle der Flughafens, und aus Regines und meinem Mund ertönt einstimmig- “irgendwie so…steril”… Angekommen… aber der Kopf arbeitet weiter, und das ist gut so! …in progress ; )